Streit in NRW eskaliert Familien liefern sich Massenschlägerei mit Waffen – Großeinsatz für Polizei

Die Polizei musste massiv eingreifen (hier ein Archivfoto von einem Einsatz der Polizei nach einer Massenschlägerei in Bremen 2013).

Bei einer Massenschlägerei in Dortmund ist ein 35-Jähriger schwer verletzt worden. Vorausgegangen sei ein Streit zwischen zwei Familien, so die Polizei. Anschließend gingen über 100 Menschen mit Waffen aufeinander los.

Dortmund. In Dortmund ist der Streit zwischen zwei Familien völlig eskaliert. Es kam zu einer Massenschlägerei mit unfassbar brutalen Ausmaßen. Unter anderem seien Messer, eine Machete und eine Schusswaffe eingesetzt worden. Eine Person wurde durch Stiche schwer verletzt und musste notoperiert werden.

Über 100 Personen liefern sich Massenschlägerei in Dortmund

Wie die Polizei am Sonntag (5. September) mitteilt, hatten sich die beiden Gruppen am Samstagnachmittag (4. September) den Ermittlungen zufolge gezielt an der Schützenstraße getroffen. An der Auseinandersetzung waren demnach mehr als 100 Personen beiteiligt.

Dem sei ein Streit zwischen zwei Mitgliedern verschiedener Familien voraus gegangen.

Polizei Dortmund kann chaotische Lage durch Großeinsatz auflösen

Die Polizei musste mit mehreren Einsatzwagen und etlichen Beamten eingreifen. Nur unter Einsatz von Schlagstöcken und Tasern sei es dann gelungen, die chaotische Lage unter Kontrolle zu bekommen.

Einer der Beteiligten, ein 35 Jahre alter Mann aus Dortmund, wurde durch Messerstiche so schwer verletzt, dass er in einem Krankenhaus notoperiert werden musste. Die Polizei nahm noch vor Ort einen 43-jährigen Tatverdächtigen aus Lünen fest, bei dem die Beamten ein Messer sicherstellten, erklärte ein Pressesprecher. Zudem stellten sie im Rahmen der Maßnahmen vor Ort unter anderem eine Machete und eine Schusswaffe sicher.

Mordkommission übernimmt Ermittlungen in Dortmund nach Massenschlägerei

Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Diese dauern weiterhin an. Der 43-Jährige wurde noch am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt. „Es erging antragsgemäß Haftbefehl wegen des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung“, so die Polizei. (jv)