50.000 Euro futsch Neue Masche: Seniorin mit miesem Falschgeld-Trick ausgenommen

Am Telefon überzeugten die Betrügerin die Bonner Seniorin ihnen einen fünfstelligen Bargeldbetrag zu übergeben. (Symbolbild)

Bonn – Eine Bonner Seniorin (66) ist zum Opfer dreister Trickbetrüger geworden. Die Gauner gaben sich am Telefon als Polizisten aus und brachten die Dame nach EXPRESS-Informationen so dazu, Ihnen etwa 50.000 Euro auszuhändigen.

Erstmals meldeten die Betrüger sich am Montag bei der Dame. Sie machten der Bonnerin klar, dass ihr ein Raubüberfall drohe. Durch geschickte Gesprächsführung und wechselnde Anrufer überzeugten Sie die Seniorin, dass ihr Geld deshalb auf der Bank nicht sicher sei.

Falsche Polizisten: Telefonbetrüger zocken Bonnerin ab

Daraufhin hob das Betrugsopfer die fünfstellige Summe bei ihrer Bad Godesberger Bank ab. In einem nächsten Schritt machten die Abzocker der gutmütigen Dame deutlich, dass ihr Geld vermutlich Falschgeld sei. Es müsse deshalb „zur Analyse“ an die Polizei übergeben werden.

Alles zum Thema Polizeimeldungen
  • Champions League Anstoß nach Fan-Eklat verschoben: Unfassbare Szenen am Stadion – Ex-FC-Profi flüchtet
  • Bonner Rheinufer Mann will Polizist Waffe entreißen und wird fixiert – Zeuge erhebt heftige Vorwürfe
  • Spritzen-Attacke in NRW? Schlimmer Verdacht nach Disco-Besuch
  • Schulmassaker Grausige Details stellen Amok-Hölle in anderes Licht – „gibt keine Entschuldigung“
  • Horror in NRW Leiche von vermisster Frau (41) gefunden – Familie meldet sich mit herzzerreißenden Worten
  • Blut-Tat erschüttert NRW Mann (30) gnadenlos abgestochen: Polizei sucht brutales Brüder-Paar
  • Drama um Kölner Schüler (16) Bei Kajak-Tour kommt es plötzlich zum Unglück
  • Verletzte Polizisten, 72 Festnahmen Final-Frust: Feyenoord-Fans randalieren in Rotterdam
  • Massaker an US-Grundschule Chats aufgetaucht: Täter erzählte Mädchen (15) aus Frankfurt von seinem Blutbad
  • Millionen-Zoll-Coup in NRW Spektakuläre Festnahmen in Polen – Täter legten falsche Spuren

Die Übergabe sollte vor dem Haus der Frau stattfinden. Dazu fuhren zwei vermeintliche Bekannte in einem PKW vor und ließen sich das Geld aushändigen lassen. In dem Auto saß nach Informationen der Geschädigten auch ein Kind.

Trickbetrüger: Bonner Polizei kann Überweisung stoppen

Später meldeten sich die falschen Beamten erneut bei der Dame, wiesen sie an ihnen über eine Fernzugriff-Software Zugang zu ihrem Rechner zu verschaffen und baten sie, sich in ihr Online-Banking einzuloggen. Dann überwies die Bonnerin erneut einen fünfstelligen Betrag an die Betrüger.

Zum Glück wurde der Seniorin die Sache am Mittwoch schließlich zu heiß. Sie meldete sich endlich bei der echten Bonner Polizei. Die konnte die veranlasste Überweisung gerade noch stoppen.

Renterin-Abzocke in Bonn: Polizei sucht Zeugen

Das Kriminalkommissariat nahm sogleich die Ermittlungen auf, um die Tatverdächtigen zu identifizieren. Zeugen, die am Montagabend ein mit zwei Männern und einem Kind besetztes Auto auf dem Heiderhof beobachtet haben, werden gebeten, sich du diesem Zwecke bei der Polizei zu melden (Telefonnummer: 0228 150).

Hier lesen Sie mehr: Falsche Polizisten von pfiffiger Bonnerin reingelegt

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang nochmals eindringlich vor Betrügern:

  • Betrüger geben sich als Polizisten aus und berichten zum Beispiel von Einbrüchen in der Nachbarschaft oder anderen Straftaten und kündigen an, dass Sie möglicherweise das nächste Opfer sein könnten.
  • Seien Sie misstrauisch bei allen Anrufen – gesundes Misstrauen ist nicht unhöflich! 
  • Geben Sie keine Auskünfte am Telefon! Die richtige Polizei befragt Sie am Telefon nicht nach Bargeld oder Wertgegenständen, die Sie zu Hause oder auf einer Bank haben – auch nicht im Rahmen von dringenden Ermittlungen. 
  • Lassen Sie sich keine Angst machen und nicht unter Druck setzen! 
  • Beenden Sie das Telefonat – legen Sie den Hörer einfach auf oder drücken Sie die entsprechende Taste am Telefon.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über 110, indem Sie nach dem Auflegen selbst den Notruf der Polizei wählen. Vertrauen Sie sich zudem Angehörigen oder Bekannten an. 
  • Händigen Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte aus!