Corona in Düsseldorf Gastronomie kollabiert: Immer mehr Restaurants schließen

Dehoga-Chef Giuseppe Saitta in einem seiner eigenen Läden in Oberkassel. Er befürchtet eine große Pleitewelle unter den Düsseldorfer Restaurants.

Düsseldorf – Die Gastronomie – für sie war Düsseldorf jahrzehntelang landauf, landab und sogar international berühmt.

Jetzt stecken die Wirte und Hoteliers – wie so viele andere – in der Corona-Falle.

Düsseldorfer Restaurants droht Pleite-Welle wegen Corona

Die ersten Lokale mussten bereits schließen, und es droht eine nie dagewesene Pleite-Welle.

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Was besonders erschreckt, ist die Tatsache, dass es Restaurants mit einem ausgezeichneten Ruf und zum Teil jahrzehntelanger Tradition sind, die Knall auf Falls aufgeben müssen. Hier einige Beispiele:

Gastro-Krise nach Corona in Düsseldorf: Diese Restaurants haben schon zu gemacht

Nach 31 Jahren muss das Kult-Restaurant Roberts Bistro im Medienhafen dicht machen.

  • „Roberts Bistro“

Das älteste japanische Restaurant Düsseldorfs musste wegen Corona ebenfalls dicht machen.

  • „Kikaku“

So verabschiedeten sich die Betreiber des Kikaku von ihren Gästen.

  • „Dorfstube“
  • „L‘Auberge St. Honoré“

Und all das dürfte erst der Anfang eines gigantischen Gastro-Kollaps in Düsseldorf sein.

Gastro-Krise in Düsseldorf: Das sagte der dehoga-Chef

Das jedenfalls befürchtet der Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes Stadt Düsseldorf/Rheinkreis Neuss (dehoga), Giuseppe Saitta, der selbst mehrere prominente Restaurants im linksrheinischen Düsseldorf führt: „Jetzt, im Sommer, geht es vielleicht noch, weil viele Kollegen Außengastronomie haben und dort immerhin noch bescheidene Umsätze machen können.“

Hier lesen Sie mehr: Darum musste Roberts Bistro schließen

Im Oktober/November allerdings befürchtet Saitta, „dass eine große Welle auf uns zu kommt.“ Und was er meint, ist nichts anderes als eine Pleitewelle.

Gastro-Krise in Düsseldorf:  Auch Hotels ächzen unter Corona

Und: Nicht nur den Restaurants gehe es schlecht, sondern auch vielen Düsseldorfer Hotels. „Die machen schlicht keine Umsätze. Tageskunden, Handlungsreisende, Touristen, Messe- und Kongressteilnehmer - alles fehlt“