Bonner Rheinufer Bei Kontrolle von Kiffer-Gruppe: 17-Jähriger verletzt drei Polizisten

Von der Gruppe ging deutlicher Marihuanageruch aus. Das Symbolfoto zeigt einen Mann, der einen Joint raucht. 

Bonn – Die Jungs „dufteten“ so würzig... Sonntagabend gegen 19 Uhr wollten Zivilbeamte eine siebenköpfige Gruppe am Bonn-Beueler Rheinufer (Nähe Brückenforum) kontrollieren, weil von ihr ein deutlich wahrnehmbarer Marihuanageruch ausging. 

Die Einsatzkräfte hatten sich kaum als Polizisten ausgewiesen, da nahmen zwei der jungen Männer auch schon die Beine in die Hand und flüchteten.

Kiffer-Gruppe in Bonn-Beuel kontrolliert: Beamter schneidet Flüchtigem (17) Weg ab

Kurz darauf traf ein Streifenwagen zur Unterstützung ein. Einer der uniformierten Beamten konnte einem 17-Jährigen, der nun ebenfalls die Flucht ergriff und in Richtung Friedrich-Breuer-Straße sprintete, den Weg abschneiden. „Vorher hatte er den 17-Jährigen mehrfach aufgefordert stehen zu bleiben“, erklärt Polizeisprecher Michael Beyer. 

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Der Jugendliche verpasste dem Beamten einen gezielten Kopfstoß. Dennoch konnte dieser den Flüchtigen festhalten. Mit Hilfe weiterer Polizisten wurde der Verdächtige, der sich weiter heftig wehrte, schließlich fixiert und gefesselt.

Kiffer-Gruppe in Bonn-Beuel kontrolliert: 17-Jähriger und drei Polizisten verletzt

Polizeisprecher Beyer: „Hierbei wurden sowohl der 17-Jährige als auch drei Polizeibeamte leicht verletzt.“ 

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Bei der Durchsuchung des Jugendlichen, der bereits polizeibekannt ist, wurde eine Feinwaage und mutmaßliches Dealgeld aufgefunden und beschlagnahmt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er seinen Erziehungsberechtigten übergeben. Bei einem 18-Jährigen aus der Gruppe fanden die Polizisten Marihuana. (iri)