Männer-Gruppe von bis zu 15 Leuten Knochenbrüche nach Angriff am Aachener Weiher

Die Brüder wurden auf der Grillwiese am Aachener Weiher zusammengeschlagen. Das Foto wurde am 27. Februar 2019 aufgenommen.

Köln – Am Freitagabend (29. Mai) hat eine Gruppe junger Männer auf der „Grillwiese“ am Aachener Weiher zwei Brüder (27, 29) zusammengeschlagen. Die Tat ereignete sich gegen 22.15 Uhr, als die Geschwister die Unbekannten wegen eines vorangegangenen Handyraubes zur Rede stellten. Das bislang unbekannte Raubopfer hatte die Brüder um Hilfe gebeten.

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Eine halbe Stunde später sollen sich die Brüder und die Angreifer an der Stadtbahnhaltestelle „Universitätsstraße“ getroffen haben, um ein bei der ersten Schlägerei verlorenes Handy der Angreifer zu übergeben.

Mehrere jüngere Männer sollen sofort auf einen der beiden Brüder eingeschlagen und –getreten haben, ehe sie mit dem zurückgebrachten Handy flüchteten. Der 29-Jährige sei im Anschluss von Rettungskräften mit mehreren Knochenbrüchen in ein Krankenhaus gebracht worden.

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Laut Zeugenaussagen soll es sich bei den etwa 10 bis 15 Angreifern um Schwarze und Männer mit deutlich ausländischem Aussehen gehandelt haben, so die Polizei Köln. Der Rädelsführer soll etwa 20 Jahre alt und auffallend groß gewesen sein. Zudem habe er kinnlange Dreadlocks und soll ein weißes Oberteil und eine lange Hose getragen haben.

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Die Polizei Köln sei zudem auf der Suche nach dem blonden Opfer des ursprünglichen Handyraubs, der Ausgangspunkt beider Angriffe war. Er soll ungefähr 20 Jahre alt und etwa 1,90 Meter groß sein und ein hell-grün-gestreiftes T-Shirt getragen haben. Er sei ein wichtiger Zeuge, erklärt die Polizei Köln.