Tat in Köln Junge (12) steigt aus KVB – und ahnt dreisten Plan seiner Verfolger nicht

Die vier Tatverdächtigen werden nun öffentlich von der Polizei gesucht.

Köln – Es war eine dreiste Tat – und jetzt soll die Öffentlichkeit helfen, die Täter zu identifizieren: Mit Fotos aus Überwachungskameras der Kölner Verkehrsbetriebe und eines Lebensmittelmarkts sucht die Kripo Köln nach einem Raub in Longerich nach insgesamt vier Tatverdächtigen.

Fahndung in Köln: Quartett droht Gewalt an und klaut

Die vier Personen sind dringend verdächtig, am frühen Dienstagnachmittag (23. Juni) einen 12-Jährigen Gewalt angedroht und schließlich beklaut zu haben. Die bisherigen Ermittlungen der Kölner Polizei haben noch nicht zur Identifizierung oder gar Ergreifung der Täter geführt.

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Die Verdächtigen teilten sich am Tatort in zwei Gruppen auf.

Deswegen wird nun der nächste Schritt eingeleitet und eine öffentliche Fahndung mit Fotos der vier Verdächtigen gestartet.

Fahndung in Köln: Tat spielte sich an Herforder Straße ab

Was ist passiert? Gegen 13.15 Uhr war der junge Kölner an der Stadtbahn-Haltestelle Herforder Straße aus der in Richtung Chorweiler fahrenden Linie 15 ausgestiegen. Bereits in der Bahn soll das verdächtige Quartett in auffällig gemustert haben. Schließlich stiegen alle vier Personen an der gleichen Haltestelle mit aus.

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Zwei der Unbekannten folgten dem späteren Geschädigten in das dortige Geschäft, hielten zunächst aber noch Abstand. Erst als der junge Kölner kurz darauf den Laden verließ, warteten am Ausgang die beiden übrigen Verdächtigen. Diese beiden folgten dem 12-Jährigen auf die andere Straßenseite.

Fahndung in Köln: Haupttäter spricht in gebrochenem Deutsch

In gebrochenem Deutsch forderte der mit dunkler Jogginghose und dunklem T-Shirt bekleidete Haupttäter den Eingeschüchterten auf, ihm die Kopfhörer auszuhändigen. Dieser Täter habe seine schwarzen Haare an den Seiten kurz und oben länger sowie einen leichten Oberlippenbart getragen, beschrieb der Geschädigte den Unbekannten.

Das ermittelnde Kriminalkommissariat 14 bittet Zeugen, die Angaben zu Identität und Aufenthaltsort der Abgebildeten machen können, dringend um Hinweise unter Tel.-Nr. 0221 229-0 oder per E-Mail auf poststelle.koeln@polizei.nrw.de. (tw)