Brutalo-Attacke in Brühl Mann verblutet fast, Wahrheit über die Täter tut richtig weh

In Brühl haben zwei Täter einen 23-Jährigen attackiert. (Symbolbild)

Brühl – In Brühl ist es am Samstagmorgen (1. Februar) zu einem lebensgefährlichen Angriff auf einen jungen Mann (23) gekommen. Nachdem die Hintergründe der Stadt zunächst völlig unklar waren, hat sich mittlerweile einer der Täter gestellt.

Versuchtes Tötungsdelikt in Brühl: Täter stellt sich der Polizei

Das 23-jährige Opfer wurde nach eigener Aussage auf dem Nord-Süd-Weg von mehreren Männern angegriffen und dabei lebensgefährlich verletzt. Die Ermittler der Mordkommission suchten weitere Zeugen der Tat.

Gegen 5.20 Uhr sind Passanten im Bereich des Balthasar-Neumann-Platzes auf einen stark blutenden und taumelnden Mann aufmerksam geworden. Sie riefen direkt die Polizei und kümmerten sich um den Verletzten.

Brühl: Fahndung nach Attacke auf 23-Jährigen

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte sich der schwer verletzte Mann vom mutmaßlichen Tatort, der mehrere hundert Meter entfernt lag, bis hierher geschleppt.

Die eintreffenden Rettungskräfte brachten den 23-Jährigen sofort in eine Klinik. Der junge Mann musste notoperiert werden.

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Noch vor Ort teilte der Verletzte den Polizisten mit, dass er von mehreren Personen angegriffen worden sei. Sofort leitete die Polizei eine Fahndung ein.

Täter in Brühl stellt sich: Er ist erst 16 Jahre alt

In der Nacht zu Samstag dann der Knaller: Der vermutliche Täter ist erst 16 Jahre alt. Er hat sich auf der Polizeiwache in Brühl gestellt.

Der 16-Jährige räumte ein, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Neue Ermittlungsergebnisse führten die Polizei außerdem auf die Spur eines weiteren Jugendlichen (14). Er wurde am Samstag in seiner Wohnung in Brühl festgenommen.

Versuchte Tötung in Brühl: Polizei schnappt auch noch 14-Jährigen 

Der 14-Jährige musste sich bereits am Wochenende wegen versuchten Totschlags vor der Haftrichterin verantworten. Die erließ Haftbefehl und überstellte den dringend Tatverdächtigen in die Obhut der Justiz.

Beide Tatverdächtige sind bereits hinreichend polizeibekannt, unter anderem auch wegen Gewaltdelikten. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an. (susa, tw)